Willkommen bei
Bündnis Redefreiheit
Wir verteidigen die Meinungsfreiheit

Berliner Erklärung
Die Berliner Erklärung schützt und stärkt den Grundpfeiler der Demokratie.
Mit der Berliner Erklärung setzen Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur, Recht und Medien ein Zeichen. Jetzt kommt es auf uns Bürger an. Verleihen wir diesem Zeichen Gewicht.
Die Berliner Erklärung wurde schon von mehr als 10.000 Personen unterzeichnet.
An Ihrer Seite, wenn es zählt
Wir wissen: Wer aufsteht, steht oft allein. Doch das muss nicht so bleiben. Das Bündnis Redefreiheit ist da, wenn Ihre Meinung zur Last wird, wenn ein Wort zu viel Ihr Leben verändert, wenn Sie nicht wissen, an wen Sie sich wenden sollen. Ob juristischer Beistand, strategische Beratung oder schlicht das beruhigende Wissen, dass jemand hinter Ihnen steht. Sie sind nicht allein. Sprechen Sie. Schreiben Sie. Und wenn es darauf ankommt, sind wir da, für Mitglieder wie auch für Nicht-Mitglieder.
Die fünf Freiheiten, die wir verteidigen
Redefreiheit
Ohne Redefreiheit kann keine andere Freiheit bestehen, sie ist der Flügelschlag des Geistes. Sie ist der erste Prüfstein einer demokratischen Ordnung und das stärkste Mittel gegen jede Form von Machtmissbrauch. Wer sprechen darf, kann sich verteidigen. Wer sprechen kann, kann sich wehren. Die Redefreiheit ist das Fundament jeder freien Ordnung, nicht weil jedes Wort wahr ist, sondern weil nur im freien Austausch Wahrheit überhaupt gefunden werden kann. Sie schützt nicht nur das Sagbare, sondern gerade das Unliebsame, das Abweichende, das Unzeitgemässe. Eine Gesellschaft, die das freie Wort fürchtet, hat den inneren Kompass bereits verloren. Und wo das Wort zum beruflichen oder rechtlichen Risiko wird, beginnt die Pflicht, es umso entschlossener zu verteidigen.
Pressefreiheit
Die Presse ist nicht der Lautsprecher der Macht, sondern ihr Gegengewicht. Sie beobachtet, hinterfragt, deckt auf, im besten Fall sogar gegen den Zeitgeist. Wo Journalismus seine Unabhängigkeit verliert, verliert auch die Öffentlichkeit ihr Bewusstsein. Pressefreiheit bedeutet nicht, dass jede Stimme recht hat, sondern dass Journalisten und Autoren das Recht haben, gehört zu werden, auch wenn sie den Mächtigen unbequem ist.
Akademische Freiheit
Wissenschaft lebt vom Widerspruch, nicht vom sterilen Konsens. Universitäten dürfen keine Zonen ideologischer Disziplinierung sein, sondern Orte des freien Denkens, wo auch das Unerwünschte gedacht und gesagt werden darf. Akademische Freiheit bedeutet, dass Studenten, Forscher und Akademiker sagen dürfen, was sie denken, selbst wenn es gegen den Strom schwimmt. Wo nur gesagt werden darf, was konsensfähig ist, verkümmert das Denken zur Technik.
Künstlerische Freiheit
Kunst beginnt oft dort, wo Gefälligkeit endet. Sie muss stören dürfen, übertreiben, infrage stellen, ohne Gefahr, deshalb den Raum oder die Existenz zu verlieren. Wo Kunst gezähmt wird, wird sie belanglos. Und wo sie sanktioniert wird, verrät die Gesellschaft ihren eigenen Anspruch auf Offenheit.
Glaubens- und Gewissensfreiheit
Nicht alles, was zählt, lässt sich beweisen. Der Mensch ist nicht nur ein denkendes, sondern auch ein glaubendes Wesen. Und dieser innere Raum, in dem Überzeugung entsteht, ist unantastbar. Die Glaubens- und Gewissensfreiheit schützt diesen Raum vor Zugriff, vor Sanktion, vor Dressur. Sie erlaubt dem Einzelnen, seine spirituelle oder weltanschauliche Überzeugung zu leben, nicht weil sie genehm ist, sondern gerade weil sie es nicht sein muss. In einer freien Gesellschaft gehört auch das Recht dazu, anders zu denken, anders zu glauben (oder gar nicht zu glauben) ohne Rechenschaft darüber ablegen zu müssen oder bestraft zu werden.







